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LammsteaXX persisch, in Joghurt-Safran-Marinade, serviert an Taboulé

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    Ein herrliches, wildes Mahl, vor allem draußen, bei sommerlich heißen Temperaturen beliebt am Feuer, Grill oder in der Pfanne, begeistern die gut abgehangenen LammsteaXX durch die Gegensätze des wunderbar mürben Fleisches, dem saftigen rosa Kern und der Röstaromen durch Feuer & Flamme.
    Die ungewöhnlich lange Marinierung von drei bis sogar fünf Tagen ist ein aus vergangenen überlieferter Brauch der alten Perser.
    Es empehlen sich dazu ein spritziges helles Bier oder ein guter trockener Spätburgunder.
  • die Lämmer:

    9 Lammrückensteaks
    1 kg Joghurt, orientalisch, natur
    1 große Zwiebel
    1 Knolle Knoblauch, frisch
    1 große Orange, dickschalig
    1 große Zitrone, frisch
    1 EL Safran, eingeweicht in lauwarmem Wasser
    10 Stängel Koriander, frisch
    Chili getrocknet, frisch gemahlen
    Black Pepper, frisch gemahlen
    Meersalz, grob, frisch gemahlen

    der Taboulé:

    500 g Bulgur
    900 ml Wasser
    4 süße Tomaten
    10 Stängel Koriander, frisch
    1 große Zitrone
    4 EL Olivenöl
    Meersalz, fein, frisch gemahlen
    Black Pepper, frisch gemahlen

    die Safran-Mop:

    150g Butter
    1 große Zitrone
    1 EL Safran

    die Garnierung:

    9 Stängel Minze, frisch (Garnierung)
  • 1. "Das Marinieren"

    Gerade an heißen Sommertagen gibt dieses von den alten Persern überlieferte Rezept einem Kraft und Stärke zurück, schafft durch seine Gegensätze aus den frischen Essenzen der Sommerkräuter und dem Joghurt zusammen mit den göttlichen Röstaromen der Fettkruste und dem einzigartigen Eigengeschmack der Lämmer einen sensationellen Gaumengenuß der allerersten Güte- Freunde & Familie werden Ihre helle Freude am Geschmack und am Grillspaß haben, wenn die feurigen Flammen das zischende Fleisch umspielen!
    Doch nun endlich an's Werk:

    Man nehme:
    - einen guten arabischen Naturjoghurt-> je höherprozentiger, je besser
    - den Joghurt komplett in eine sehr große Marinierschale geben
    - den Safran in einem Schälchen mit lauwarmem Wasser ein paar Minuten ziehen lassen, das lässt ihn sein wunderbares Aroma und seine herrliche Farbe erst richtig entfalten
    - währenddessen schon die Zwiebel, Knoblauch, Chillischoten kleinhäckseln und in den Joghurt geben
    - die Orange schälen, ein paar Stücken zum Joghurt geben-> dies gibt genug Öl für die Marinade
    - den Saft einer frischen Zitrone pressen, dabei die Kerne abfiltern und den Saft mit in die Marinade
    - nun noch den aufgeweichten Safran mit beimengen Ein herrliches Farbenspiel beginnt!
    - die Lammsteaks in die Joghurt-Safran-Marinade legen und komplett bedecken!
    - die Korianderstängel in beliebige Größe rupfen und beimengen

    Der Trick ist, die Lamm-Steaks zuerst 48 - 72 Std. in der Joghurt-Safran-Marinade im Kühlschrank ziehen zu lassen- das macht es richtig schön mürbe und es wird Euch auf der Zunge fast zerfallen.
    Die Marinadezeit ist natürlich jedem selbst überlassen- ich habe sie schon herrlich frisch und mürbe nach 5 Tagen aus dem 1°-Fach geholt.


    2. "Der Taboulé"

    Den Taboulé-Salat am besten 1 Tag vor dem Grillen der Steaks zubereiten: Hier sind bei den Kräutern der Kreativität keine Grenzen gesetzt, anstelle Koriander kann man klassisch Petersilie nehmen, Minze, Basilikum....anstelle des Bulgur kann man ebenso den Couscous nehmen.
    - die Hartweizengrütze einweichen in fast der doppelten Menge Wasser mit etwas Salz und dem Saft einer Zitrone-> das Einweichen kann einige Stunden dauern-> der Bulgur ist fertig, wenn ALLES Wasser aufgesogen UND die Grütze weich ist
    - die süßen Tomaten grob würfeln und den herben Koriander kleinschnippeln und dem Bulgur beimengen
    - Olivenöl, Salz, Pfeffer beimengen, verrühren, über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen!



    3. "Das Grillen der Lämmer"

    Der Rest ist so einfach, wie die alten Perser früher das Lammsteak wohl unterm Sattel weichgeritten haben:
    - Grill vorbereiten für direkte Hitze
    - Grill auf 300 - 350°C aufheizen
    - Bei Bedarf ein paar ganze süße Tomaten und große Zwiebeln auf Spieße stecken -> da sie länger brauchen als das Fleisch, diese zuerst über's Feuer hängen - erst kurz direkt für die Röstaromen und dann indirekt mitgaren, bis auch die Lammsteaks fertig sind!
    - die Lammsteaks direkt grillen-> jede Seite ca. 2 - 2,5 min (je nach Dicke der SteaXX variiert dies natürlich), damit es außen cross und innen noch saftig rosa ist

    Ein kleiner Trick für die Lämmer kurz vor Schluß:
    - nach dem Wenden als Finish die obere Seite der Steaks mit einer heißen Mop aus zerlassener Butter, dem Saft einer frisch gepressten Zitrone & eingeweichtem Safran einpinseln, dabei werden die Flammen hochschlagen und dem Fettrand der Lammsteaks einen unverwechselbaren, cross-aromatisch-männlichen Geschmack geben- dies im Zusammenspiel mit dem vom Joghurt zermürbten Fleisch wird Euer Essen zu einem unvergesslichen Erlebnis machen und Eure Gäste werden begeistert sein von den Geschmacksexplosionen der Gegensätze des Orients auf ihren Zungen und Gaumen!!



    4. "Der Genuß"

    Jetzt nur noch alles mit Freude & Stil anrichten ein paar frische Minzestängel mit dazu, servieren und genießen!

  • Alternativ kann das gleiche Gericht 1:1 mit Ziegenfleisch oder Hammel zubereitet werden, beim Taboulé gibt es wohl gar so viel verschiedene Variationen, wie es wunderschöne persische Frauen gibt, ob Koriander, Petersilie, Minze, Basilikum ist ganz egal
soledad gefällt das.

User Comments

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  1. BBQ-Biker
    Zum Taboulé ...

    Ist der frische Koriander identisch mit "Glattpetersilie"?
    Die mir bekannten Taboulé-Rezepte haben statt Koriander nämlich die Glattpetersilie und frische Minze als Zutaten. Ansonsten tausch ich die Zitrone gern mit ner Limette.
    Im Sommer, gut gekühlt, sehr erfrischend und im Freundeskreis beliebte Beilage zu allem Grillgut.

    In Ägypten hab ich den dieses Frühjahr gegessen, da war Glattpetersilie/Koriander? und Minze deutlich der Hauptbestandteil des Salates .... ungewohnt aber unglaublich intensiv und lecker.

    Tante Edith sagt: Hätt ich mal "Variationen" gelesen ...
      HEISENBERG gefällt das.
    1. HEISENBERG
      Wie gesagt- Menschen machen was sie wollen - "und das ist auch gut so" - und weil ich eig ALLE Kräuter liebe und es NICHT EINES gibt, was mein Gaumen verschmäht, drumm ess' ich heute ein Gericht SO und morgen ANDERS und übermorgen GANZ ANDERS. Prost!
      HEISENBERG, 1 Juni 2017
      Scotty gefällt das.
    2. Scotty
      Wobei zu Taboulé der Koriander sehr gut passt, generell ist Koriander mit Petersilie eine feine Kombi... Und sicher sind die "klassischen" Rezepte die sich bis in unsere Breiten rumgesprochen haben nicht die einzigen Variationen...
      Scotty, 2 Juni 2017
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